Cors Consulting GmbH Hamburg

Ihr Erfolg ist unser Ziel!

Bramfelder Straße 123 a 22305 Hamburg +49 · 40 · 52 15 67 79

Tech-News

Künstler*innen gegen KI

Die Älteren werden sich vielleicht noch erinnern: Es gab mal eine Zeit, im vergangenen Jahrhundert, als der Einsatz von Maschinen, Computern und Software eine leuchtende Zukunft versprach. Maschinen würden schon bald all die unliebsamen, unangenehmen, langweiligen und gefährlichen Jobs übernehmen. Menschen könnten sich dann ganz und gar sozialen, geistigen und kreativen Tätigkeiten widmen. Nun, ganz so ist es dann ja doch nicht gekommen… Aber es regt sich immer mehr Widerstand.
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Monopoly im echten Leben

Eigentlich geht’s heute um Telekom und Bahn, aber ein kleiner Vorab-Exkurs sei gestattet: Vermutlich kennen fast alle das Spiel, in dem gewinnt, wer am meisten Reich- und Eigentümer ansammelt. Häuser und Hotels bauen und ganze Straßen kaufen, aber auch Bahnhöfe und Versorgungswerke – ganz wie im richtigen Leben (mal abgesehen davon, dass sich die allerwenigsten den Kauf einer ganzen Straße leisten können). Was kaum jemand weiß: Monopoly war ursprünglich die Erfindung einer feministischen Autorin.
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Der »leistungsstärkste Chip der Welt«?

Kurz vorweg: Wer sich schon immer gefragt hat, wie der Firmenname eigentlich ausgesprochen wird – Wikipedia weiß Antwort: »ɪnˈvɪdiə« nämlich, und er stammt vom spanischen »La Envidia«, was »Neid« bedeutet. Und andere Chiphersteller könnten gerade tatsächlich neidisch sein, denn die Firma aus dem kalifornischen Santa Clara hat Anfang dieser Woche gemeldet, sie habe die Voraussetzung für »eine neue industrielle Revolution« geschaffen. Ihre neue Technologie, die sie nach dem US-Mathematiker David Blackwell benannt hat, soll vor allem fürs Training von KI eingesetzt werden.
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Unsere Lösungen bringen Sie Ihren Zielen näher!

Unser Team

Wir sind ein junges, dynamisches Unternehmen mit zahlreichen Projekterfahrungen im In- und Ausland. Wir freuen uns darauf, Sie bei Ihren Projekten produktiv zu unterstützen.

Cors Consulting Team – Allen Simonian, Carrollin Simonian
Allen Simonian, Projektmanagement
Carrollin Simonian, SAP Solution Manager Consultant

Ihr Erfolg ist unser Ziel: Dieser Leitsatz prägt unser Denken und Arbeiten in allen Bereichen. Unsere Kunden und Geschäftspartner schätzen den zugewandten, persönlichen Kontakt, der Grundlage all unseren Handelns ist.

Allen Simonian, Projektmanagement

 

Über uns


Cors Consulting bündelt Kompetenzen im Bereich Projektmanagement, Beratung und Schulung für SAP Solution Manager. Unsere Erfahrungen basieren auf langjährigen nationalen und internationalen Projekten in den unterschiedlichsten Branchen.

Die interdisziplinäre Aufstellung ermöglicht eine effiziente und zielorientierte Lösung für Ihr Unternehmen. Somit ist Cors Consulting Ihr kompetenter Partner in den wichtigsten Geschäftsbereichen. Wichtigste Bestandteile unseres Firmencredos sind Nachhaltigkeit und Integrität.

Als Berater und Begleiter stehen wir Ihnen auch in komplizierten und zeitlich dringenden Situationen kompetent zur Seite.

 

Das Vertrauen unserer Kunden ist das größte Kompliment für unsere Leistung.

 

Wie können wir Ihnen helfen?

SAP Solution Manager

Sie benötigen Hilfe, Unterstützung oder Optimierung bei Ihrem SAP Solution Manager? Wir beraten Sie gerne!
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SAP-Schulung

Halten Sie Ihre Mitarbeiter auf dem aktuellen Stand und stärken Sie so Ihr Unternehmen.
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Projektmanagement

Unser Team aus Spezialisten steht Ihnen von der Beratung über die Analyse bis hin zu der Umsetzung und Begleitung Ihrer Projekte mit Rat und Tat zu Seite.
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Workshops

Unsere Termin auf einen Blick – für Ihre Planungssicherheit.
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Unternehmensberatung

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, ob Sie externe Dienstleistungen in angemessener Qualität erhalten.
Kontakt aufnehmen

Wir entwickeln zukunftsorientierte Strategien durch interdisziplinäre Beratung

Kontakt

Cors Consulting GmbH

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Cors Group

CTC – Cors Training Center GmbH

· Staatlich anerkannter und zertifizierter Bildungsträger und Institut für Aus- und Weiterbildung


EX-MIL GmbH

· Privates Sicherheitsunternehmen – militärischer Standard


Unsere Partner:


Wie können wir Ihnen helfen?
Wir unterstützen Ihre Prozesse.

SAP Solution Manager

Egal, was bei Ihnen gerade ansteht – eine grundlegende Einführung, ein Update oder Upgrade, Konfiguration oder Customizing –, wir freuen uns, Sie bei Ihrem SAP-Solution-Manager-Projekt unterstützen zu dürfen.

Wie immer bei Cors Consulting gilt natürlich auch ganz besonders in diesem Bereich: Ihre und die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter stehen für uns immer an erster Stelle!

Unsere SAP-Solution-Manager-Themen:

Prozess- und Qualitätsmanagement sind lebendige Vorgänge in Ihrem Unternehmen. Konzeptionelle Lösungsansätze helfen Verschwendung zu minimieren; die damit verbundene kontinuierliche Verbesserung erlaubt einen kritischen Blick auf alle laufenden Prozesse – und motiviert, sie zu optimieren.

Auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt:
Wir halten Sie up-to-date!

SAP-Schulung

Es heute wichtiger als je zuvor, mit dem rasanten Tempo der Entwicklungen Schritt zu halten. Das heißt auch: die eigenen Mitarbeiter auf dem aktuellen Stand zu halten – und letztlich damit wiederum das eigene Unternehmen zu stärken.

Cors Consulting bietet Ihnen speziell auf Ihr Unternehmen abgestimmte Schulungen für den SAP Solution Manager. Dabei ist es unerheblich, ob Sie sich neu für die Möglichkeiten des SAP Solution Manager entscheiden, ein schon bestehendes System weiter ausbauen wollen – oder ob es darum geht, Ihre Mitarbeiter fester in den SAP-Sattel zu setzen. Unsere Trainer und Experten werden Sie dabei jederzeit gerne unterstützen.

Entscheiden Sie, was für Sie und Ihren ganz speziellen Geschäftsablauf am angenehmsten zu realisieren ist: Wir können die Schulungen vor Ort, in Ihrem Unternehmen durchführen, oder Sie nutzen die Weiterbildung via Webinar. Ganz, wie es beliebt und am besten passt.

Hier auf einen Blick:
Unsere Schulungstermine

Workshops

Unsere Schulungstermine

+++ Momentan noch TBA +++

Demnächst finden Sie hier unsere Schulungstermine.

Professionelle Projektrealisierung.
Von der Initialisierung bis zum Abschluss.

Projektmanagement

Projekte sind einmalige End-to-End-Prozesse. Aufgabe des Projektmanagements ist die Strukturierung, Planung, Überwachung und Steuerung einer einmaligen Wertschöpfungsprozesskette.

Unter dem Begriff Projektmanagement fassen wir die folgenden Bereiche zusammen:

 


Projektziele

Die Zieldefinition ist die wichtigste und zu gleich die komplizierteste Phase in einem Projekt. Mit Ihnen gemeinsam, definieren wir Ihre Projektziele, bereits in der Findungsphase.


Projektumfeld

Ein Projektumfeld ist die Umgebung, in der ein Projekt geplant, durchgeführt und bewertet wird. Jedes Projekt ist in einem vorgegebenen Umfeld fixiert und muss vor Projektstart sorgfältig betrachtet werden. Die ständige Analyse des Projektumfeldes ist unerlässlich um mögliche Chancen und/oder Risiken frühzeitig zu erkennen um entsprechend lenkend eingreifen zu können.


Stakeholder/​Stakeholdermanagement

Stakeholder sind Personen oder Personengruppen, die einen berechtigten Anspruch an einem Projekt und dessen Ergebnis haben, daran beteiligt oder betroffen sind oder sich davon subjektiv betroffen fühlen.


Risikoanalyse

Die Risikoanalyse ist ein elementarer Bestandteil im Projektmanagement und sollte permanent und über die gesamte Projektdauer stattfinden. Eine Risikoanalyse unterstützt die Identifizierung vorhandener sowie mögliche in Projektdauer aufkommende Risiken. Anhand derer können Risiken vermieden, verlagert, akzeptiert und sogar begrenzt werden. Die Risikoanalyse ist ein Frühwarnsystem mit den Risken kontrolliert werden können.


Projektorganisation und Kommunikation

Um das Projekt und dayli-business gleichzeitig gewährleisten zu können sollte optimalerweise für die Projektdauer eine -Projektorganisation eingenommen werden. Diese Organisationsform gewährleistet sowohl die Erfüllung des alltäglichen Dienstes als auch des Projekts. Die Vor-/Nachteile der unterschiedlichen Projektorganisation sind je nach Projekt und Unternehmensgröße individuell zu bestimmen.


Kommunikation

Um den Projekterfolg reibungslos und unmissverständlich zu gestalten, ist essentiell von Bedeutung, dass alle beteiligten Parteien (Stakeholder) das gleiche Verständigungsmodul nutzen. Alle Teilnehmer müssen unmissverständlich und genau vom gleichen Bild sprechen, wenn es um das Projektoberziel geht.


Phasenplanung

Für jedes Projekt muss eine Phasenplanung gewählt werden, die den Anforderungen des Projekts entspricht.


Projektstrukturplan

Der Projektstrukturplan (PSP) zeigt die grundlegende Struktur des Projektes auf. In ihm werden Teilaufgaben definiert und in Arbeitspakete unterteilt. Diese Strukturierung liefert eine gute Übersicht über das Projekt in seiner Gesamtheit, über den Projektinhalt und die Erstellung der Arbeitspakete mit eindeutiger Verantwortlichkeit.

Der Projektstrukturplan stellt die Basis aller weiteren Pläne innerhalb eines Projektes dar und wird deshalb auch als „Mutter aller Pläne“ bezeichnet. Der PSP kann nach unterschiedlichen Kriterien gegliedert werden. Jedoch wird der PSP immer in einer hierarchischen Baumstruktur aufgebaut, die aus Wurzelelement, Teilaufgaben und Arbeitspaket besteht. Die kleinste Einheit und nicht mehr teilbare Einheit innerhalb des PSP ist das Arbeitspaket.


Ablaufplanung

Als Ergebnis des Projektstrukturplanung erhält man die einzelnen Arbeitspakete (oder Vorgänge). Es ist jedoch noch nicht bekannt, in welcher Reihenfolge die Vorgänge durchzuführen sind. Dies macht die Ablaufplanung. Dazu muss die logische und zeitliche Abfolge der Projektaktivitäten ermittelt werden. Die Abhängigkeiten der einzelnen Vorgänge müssen festgestellt werden: Manche Vorgänge müssen zeitlich nacheinander durchgeführt werden, andere können parallel laufen.


Terminplanung

Für die Terminplanung bildet der Projektablaufplan die Grundlage.

Aufgaben:

  • Ermittlung und Dauer der einzelnen Vorgänge
  • Ermitteln von Projektterminen, Anfang/Ende von Vorgängen
  • Ermitteln und berechnen von Pufferzeiten
  • Ermitteln des Kritischen Pfads

Einsatzmittelplanung

Einsatzmittelplanung/Ressourcenplanung sind:

  • Personal
  • Material
  • Betriebsmittel
  • Sonstige Leistungen (z. B. externe Dienstleitungen)

Die Einsatzmittelplanung muss den für die Erstellung der Projektleistung notwendigen Bedarf ermitteln, mit den verfügbaren Kapazitäten abstimmen und eventuelle Engpässe feststellen.


Kostenplanung

Aus Bewertung der Einsatzmittel ergeben sich sowohl die Gesamtkosten des Projekts als auch die zeitliche Verteilung der Projektkosten über die Projektlaufzeit.

Warum die Kostenplanung?

  • Wirtschaftlichkeitsvergleiche, Kalkulation, Angebotskalkulation
  • Kostenüberwachung und -steuerung bei Projektdurchführung
  • Grundlage der Finanzplanung, und die Planung der Zahlungen im zeitlichen Ablauf

Unser Ziel ist es, Ihr Projekt optimal auszurichten, um Ressourcen, Zeit und Kosten im Gleichgewicht zu halten.

Impressum

Betreiberin dieser Website im Sinne des § 5 TMG
und verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV ist die

Cors Consulting GmbH

Bramfelder Straße 123 a
D–22305 Hamburg

Vertreten durch:
Carrollin Simonian und Allen Simonian


Registereintrag:

Eintragung im Handelsregister B betreffend Cors Consulting GmbH

Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: HRB 150142
Umsatzsteuer-ID: DE309044478
Steuernummer: 43/712/02299

Die Betreiberin ist nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


Verwendete Schriften:

  1. Open Sans von Ascender Fonts (Lizenz: Apache License 2.0).
  2. Montserrat von Julieta Ulanovsky (Lizenz: SIL Open Font License Version 1.1).
  3. Font Awesome von Dave Gandy (Lizenz: Font Awesome Free License).

Alle Hintergrundbilder: Pixabay (Lizenz: Pixabay License).


Datenschutz

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, wie wir Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

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Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf unserer Website?

Die Datenverarbeitung auf http://www.cors-consulting.de erfolgt durch

CORS CONSULTING GMBH
(haftungsbeschränkt)
Bramfelder Straße 123 a
D-22305 Hamburg

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Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten sind berechtigte Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 Buchstabe f) DSGVO, um die Darstellung der Website grundsätzlich zu ermöglichen.

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Beim Benutzen unserer Website werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Außerdem verzichten wir auf eigene und Third-Party-Cookies.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit unter der E-Mail-Adresse datenschutz@cors-consulting.de an uns wenden. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Matomo

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Die Verarbeitung der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO. Wir verfolgen damit unser berechtigtes Interesse an der Optimierung unserer Webseite für unsere Außendarstellung.

Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen, indem Sie die Cookies in Ihrem Browser löschen oder Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.

Außerdem bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, die Matomo-Datenerfassung in diesem Browser zu unterbinden:

2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Cors Consulting GmbH nimmt den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

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Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

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Beratungsunternehmen
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Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an datenschutz@cors-consulting.de. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle datenschutzrechtlicher Verstöße steht dem Betroffenen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Zuständige Aufsichtsbehörde in datenschutzrechtlichen Fragen ist der Landesdatenschutzbeauftragte des Bundeslandes, in dem unser Unternehmen seinen Sitz hat. Eine Liste der Datenschutzbeauftragten sowie deren Kontaktdaten können folgendem Link entnommen werden: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

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Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

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Tech-News

Künstler*innen gegen KI

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Die Älteren werden sich vielleicht noch erinnern: Es gab mal eine Zeit, im vergangenen Jahrhundert, als der Einsatz von Maschinen, Computern und Software eine leuchtende Zukunft versprach. Maschinen würden schon bald all die unliebsamen, unangenehmen, langweiligen und gefährlichen Jobs übernehmen. Menschen könnten sich dann ganz und gar sozialen, geistigen und kreativen Tätigkeiten widmen. Nun, ganz so ist es dann ja doch nicht gekommen… Aber es regt sich immer mehr Widerstand.

Wir hatten schon Anfang des vergangenen Jahres berichtet, wie die Verwendung von KI in der Welt der Künste auf Protest stößt; die Verletzung des Urheberrechts war damals einer der wesentlichen Kritikpunkte (und Begründung für diverse Gerichtsprozesse). Die aktuelle Kritik, die über zweihundert Kreative aus der Musikbranche vor gut einer Woche im Magazin Variety veröffentlichten, hat (zumindest erstmal) keine juristischen Konsequenzen. Und sie zielt auch in eine andere Richtung: Sie wendet sich an KI-Entwickler, Technolo­gie-Unternehmen und digitale Musikdienste und fordert diese auf, die Verletzung der Rechte und die Entwertung von menschlichen Künstler*innen durch KI zu beenden.

»Entwertung« ist hier auch durchaus wörtlich, also monetär gemeint.

Die Liste der Beteiligten, die von der Artist Rights Alliance zusammengebracht wurden, reicht von globalen Stars bis zu Indie-Rockern, von Pop über Soul und Rap bis Hardrock; mit dabei sind zum Beispiel Billie Eilish, Kim Petras, Nicki Minaj, Greta Van Fleet, Stevie Wonder, Katy Perry, Jon Bon Jovi, die Nachlassverwalter von Bob Marley und Frank Sinatra, Norah Jones, Pearl Jam, R.E.M. und viele andere.

Und wie das Zitat oben schon zeigt, geht es ihnen vor allem darum, den potentiell existenzvernichtenden Einsatz der neuen Technologien zu verhindern: Wenn sie verantwortunglos verwendet wird, stellt KI eine enorme Bedrohung für unsere Möglichkeiten dar, unsere Privatsphäre und Identität, unsere Musik und unseren Lebensunterhalt zu schützen. Einige der größten und mächtigsten Firmen benutzen unsere Arbeit, um KI-Modelle zu trainieren. Diese Bestrebungen zielen direkt darauf, die Werke menschlicher Künstler*innen zu ersetzen durch gewaltige Mengen an KI-erzeugten ›Klängen‹ und ›Bildern‹, die ganz grundlegend die Gesamtsumme der Vergütungen verwässern, die an Künstler*innen ausgezahlt werden. Für viele Live- und Studiomusiker*innen, Künstler*innen und Songschreiber*innen, die versuchen, über die Runden zu kommen, wäre das katastrophal.

Passend dazu hat der neben Apple und Amazon bekannteste und größe Musik-Streamingdienst Spotify kürzlich verkündet, gar keine Ausschüttungen mehr auszuzahlen an alle, deren Musik weniger als tausend Streams schafft. Gedacht ist das laut dem Unternehmen dazu, dass das Geld an diejenigen geht, die wir mit unserer Plattform unterstützen wollen: aufstrebende und professionelle Künstler, denn eine große Zahl der Spotify-Accounts sind schon heute solche, die – sozusagen im Minutentakt – neue, KI-generierte »Pseudo-Musik« hochladen und damit den Dienst überschwemmen.

In sofern klingt die neue Regelung theoretisch erstmal gut – führt aber logischerweise dazu, dass kleine Indie-Bands und Solist*innen, deren Werke nicht so häufig gestreamt werden wie die großer Stars, ebenfalls leer ausgehen. Verständlicherweise alarmierend sei die neue Policy (die seit diesem Monat nun auch tatsächlich in Kraft ist) für Indie-Musiker*innen, schrieb der Rolling Stone daher schon im vergangenen November, die besorgt sind, dass ihre ohnehin schon kleine Scheibe vom Streaming-Kuchen noch weiter schrumpfen wird.

Von daher zielt der neue Vorstoß der Musiker in eine deutlich richtigere Richtung: gar nicht erst zuzulassen, dass KI in großem Umfang »Kunst« generiert und »kreativ« tätig ist. Das gilt natürlich im selben Maß auch für die Arbeit anderer Kreativer, von Maler*innen, Grafiker*innen, Fotograf*innen, Filmemacher*innen und Schauspieler*innen über Drehbuchautor*innen, Texter*innen, Dolmetscher*innen, Schriftsteller*innen und Journalist*innen bis zu Mathematiker*innen und Programmierer*innen. All ihre Berufe stehen direkt in der Schusslinie generativer KI. Der große Denkfehler, oder besser gesagt: die Kurzsichtigkeit der aufs Geldsparen orientierten Unternehmen, die KI einsetzen, ist nur: Der Begriff »Künstliche Intelligenz« ist irreführend. Nichts an generativen Algorithmen ist tatsächlich intelligent, ebensowenig kreativ. Die »Leistung« solcher Systeme besteht ausschließlich in der Rekombination von schon Dagewesenem (eben der illegal und auf urheberrechtsverletzende Weise gewonnenen Trainingsdaten).

Je mehr Pseudo-Kunst und Pseudo-Inhalte also von Maschinen erzeugt und verbreitet werden, desto kleiner wird die Menge an tatsächlichen, genuinen Schöpfungen, die zu weiteren Traningszwecken herangezogen werden könnten. Es wird – womöglich schon bald – de Zeitpunkt kommen, an dem generative KI nur noch mit den Daten generativer KI gespeist werden kann; in gewisser Weise eine moderne Form von Inzucht – »Daten-Inzucht« sozusagen. Dazu schrieb das Magazin t3n schon im vergangenen Juli: Je mehr KI-generierte Inhalte es gibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Modelle mit ihren eigenen generierten Daten trainiert werden. Genau das sollte aber vermieden werden (…) Wissenschaftler haben für dieses Phänomen den Begriff Modellkollaps geprägt; er beschreibt ein Phänomen, bei dem die Modelle die Realität falsch wahrnehmen, weil sie realitätsfremde Daten von den vorherigen Generationen der KI erhalten.

Ein Fazit könnte also sein: KI ja – aber nur dort, wo sie nicht kreativ schöpferisch zu sein vorgibt, sondern das tut, was sie am besten kann: große Datenmengen analysieren, verknüpfen und auswerten. In der Wissenschaft zum Beispiel, bei der Klimaforschung, der Vorhersage von Epi- oder Pandemien, der Entwicklung neuer Medikamente, der Kosmologie.

Monopoly im echten Leben

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Eigentlich geht’s heute um Telekom und Bahn, aber ein kleiner Vorab-Exkurs sei gestattet: Vermutlich kennen fast alle das Spiel, in dem gewinnt, wer am meisten Reich- und Eigentümer ansammelt. Häuser und Hotels bauen und ganze Straßen kaufen, aber auch Bahnhöfe und Versorgungswerke – ganz wie im richtigen Leben (mal abgesehen davon, dass sich die allerwenigsten den Kauf einer ganzen Straße leisten können). Was kaum jemand weiß: Monopoly war ursprünglich die Erfindung einer feministischen Autorin.

Elizabeth J. »Lizzie« Magie reichte am 23. März 1903 beim US-Patentamt den Antrag auf ein Patent für ihr Spiel »The Landlord’s Game« ein, das ihr unter der Nummer 748626 am 5. Januar 1904 zugesprochen wurde. Sie wird mit den Worten zitiert: Ich hoffe, dass Männer und Frauen sehr schnell begreifen, dass ihre Armut daher kommt, dass Carnegie und Rockefeller mehr Geld haben, als sie ausgeben können. Andrew Carnegie war Stahl-Unternehmer, John D. Rockefeller Gründer des heutigen US-Ölkonzerns ExxonMobil.

In einer Version der Geschichte verkaufte sie das Patent später an einen arbeitlosen Mann namens Charles Darrow, der es mit großem Gewinn an die Spielefirma Parker Brothers weiterveräußerte. Die englischsprachige Wikipedia erzählt eine etwas andere Geschichte; letztlich aber bleibt die Tatsache, dass Monopoly eigentlich als Kapitalismuskritik erdacht war und in einer 180°-Wendung zum Trainingslager junger Kapitalisten in spe wurde.

Denn Monopolbildung, also die Anhäufung von (Firmen-)Besitz und Macht, liegt auch der aktuellen, neokapitalistischen Variante des Kapitalismus zugrunde.

Ein Beispiel ist das deutsche Kommunikationsnetz.

Am 11.10.2021 veröffentlichte die Bundesnetzagentur – die fürs Management der öffentlichen Kommunikations-Infrastruktur zuständig ist – einen Entscheidungsentwurf zum Thema »letzte Meile«, also der Verbindung zwischen den Netzen und dem Hausanschluss. Der Agenturpräsident Jochen Homann jubelte damals: Die Bundesnetzagentur stellt Weichen für einen beschleunigten Glasfaserausbau in Deutschland. Denn die Tatsache, so seine Argumentation, dass der Zugang zum Telekom-Glasfasernetz nicht im Voraus reguliert werde, sei ein großer Schritt und für die Telekom das Signal, zügig ihr Glasfasernetz auszubauen.

Hat sie das getan? Schauen wir doch mal, wie es heute aussieht, fast zweieinhalb Jahre später.

Der Ausbau des Glasfasernetzes geht in Deutschland trotz hoher Fördersummen nur schleppend voran, schrieb die Tagesschau vor etwa einem Jahr auf ihrer Website. Wettbewerber monierten, so heißt es weiter, die Telekom bremse durch ›strategische Manöver‹ den Glasfaserausbau aus und gefährde damit die Breitband-Ziele der Bundesregierung. Und auch vor gut vier Monaten schrieb die Frankfurter Rundschau: Die Konkurrenz wirft dem Branchenprimus Telekom vor, den Wettbewerb zu behindern. Und: Das Ziel der Bundesregierung ließe sich wohl nicht mehr erreichen, heißt es in der Branche unter vorgehaltener Hand. Jenes Ziel, das die Regierung im Juli 2022 formulierte, lautet: Bis zum Jahr 2030 wollen wir Glasfaser bis ins Haus und den neuesten Mobilfunkstandard überall dort, wo Menschen leben, arbeiten oder unterwegs sind.

Fairerweise sollte man vielleicht dazusagen, dass die Telekom-Konkurrenten (…) nach wirtschaftlichen Kriterien [entscheiden], welche Gebiete sie mit Glasfaser ausbauen – also dort, wo sich die damit verbundenen Kosten für sie anhand der zu erwartenden Einnahmen rechnen, wie ein Report für Baden-Württemberg konstatiert. Die Lage wird in anderen Bundesländern wohl besser, aber auch längst nicht ideal sein. Immerhin lag Deutschland laut Südwest Presse im letzten November EU-weit noch auf einem traurigen 17. Platz beim Breitband-Internet und sogar nur auf 18. Position beim mobilen Netz.

Weltweit gesehen ist es noch weit schlimmer: Deutschland kommt nach diesem Bericht von verivox vom Januar nicht mal unter die Top-50, sondern lediglich auf Rang 51. Im Dezember lag die durchschnittliche Download-Geschwindigkeit (Medianwert) im Festnetz bei 89,85 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Zum Vergleich: Unverändert auf Platz 1 liegt Singapur mit einem Durchschnittstempo bei Downloads von 270,62 Mbit/s. Dahinter folgen Hong Kong mit 266,63 Mbit/s sowie Monaco mit 264,97 Mbit/s.

Ebenso wie der Datentransport leidet offenbar auch der Personentransport unter Monopoly-Bedingungen. Isabella Domke, Sprecherin des Flix-Konzerns, der mit dem Flixtrain auch einige wenige Fernfahrten in DB-Konkurrenz anbietet, wurde im Dezember 2022 beim MDR so zitiert: (…) die Bedingungen im Schienennetz seien schwierig. Wir fahren mit Flixtrain auch in Schweden und dort sind die Rahmenbedingungen deutlich angenehmer als hier, sagt Domke. Zum Beispiel gebe es in Schweden viel günstigere Trassenpreise. In Deutschland seien die Beantragungsverfahren für die Trassen sehr langwierig und auch die sogenannten Stationsentgelte seien sehr hoch.

Bei den Regionalzügen ist zwar der Anteil konkurrierender Anbieter höher, aber auch der Geschäftsführer des Bündnisses für fairen Wettbewerb im Schienenpersonenverkehr (Mofair), Matthias Stoffregen, sagt, dass es kaum möglich sei, überregionale Flotten aufzubauen, denn die Trassenpreise seien die höchsten in ganz Europa.

Und der Schienenmonopolist kassiert auch anderweitig ab: Private Energieerzeuger beklagen sich darüber, die Deutsche Bahn verlange überhöhte Entgelte, wenn sie beispielsweise mit Stromkabeln Bahntrassen kreuzen müssen, um an einen vorgeschriebenen Netzeinspeisepunkt zu kommen, schrieb heise vor knapp einem Jahr. Mirko Moser-Abt vom Bundesverband Windenergie nennt das moderne Wegelagerei, und auch die Wirtschaftswoche berichtete seinerzeit, die Bahn verteuert offenbar den Ausbau von Erneuerbaren Energien. Besonders die Willkür beim Ansetzen der fälligen Gebühren scheint ein Stein des Anstoßes. Über 100 000 Euro wolle der Staatskonzern zum Beispiel vom Unternehmen Wittgensteingruppe für einen Netzanschluss, der bei vergleichbaren Projekten mit lediglich 4000 Euro zu Buche schlug. Und das ist kein Einzelfall: Für die Kabelverlegung zum Anschluss eines 8,5-Megawatt-Solarparks in Rheinland-Pfalz von Juwi ans Netz habe die DB zuletzt 90.000 Euro verlangt. Damit koste der Anschluss verglichen mit einem Projekt im Vorjahr zehnmal so viel, berichtet das Unternehmen.

Vielleicht sollte sich der Eigentümer des einen und größte Anteilseigner des anderen Unternehmens (richtig, das ist die Bundesrepublik) deren monopolistische Gebaren noch mal etwas genauer ansehen. Vielleicht wäre das ein guter Impuls für den vielbeschworenen »Wirtschaftsstandort Deutschland« – damit der nicht noch weiter abrutscht im internationalen Ranking.

Wie sieht’s aus, Herr Wissing?

Der »leistungsstärkste Chip der Welt«?

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Kurz vorweg: Wer sich schon immer gefragt hat, wie der Firmenname eigentlich ausgesprochen wird – Wikipedia weiß Antwort: ɪnˈvɪdiə nämlich, und er stammt vom spanischen »La Envidia«, was »Neid« bedeutet. Und andere Chiphersteller könnten gerade tatsächlich neidisch sein, denn die Firma aus dem kalifornischen Santa Clara hat Anfang dieser Woche gemeldet, sie habe die Voraussetzung für eine neue industrielle Revolution geschaffen. Ihre neue Technologie, die sie nach dem US-Mathematiker David Blackwell benannt hat, soll vor allem fürs Training von KI eingesetzt werden.

Wir hatten kürzlich schon darüber berichtet, welche massiven umweltschädlichen Eigenschaften Künstliche Intelligenz mitbringt. Die Kalifornier versprechen Abhilfe: NVIDIA today announced its next-generation AI supercomputer, heißt es in einer Presseerklärung des Unternehmens. 11,5 Exaflops soll er schaffen, also elfeinhalb Trillionen Gleitkommaoperationen (Additionen oder Multiplikationen) pro Sekunde – das ist wohl ein bisschen außerhalb des Laienverständnisses; eine Trillion sind 1000 × 1000 × 1000 Milliarden. Pro Sekunde.

Das hat vor allem einen wesentlichen Vorteil, wie DER SPIEGEL am Dienstag schrieb: Für drei Monate Training eines KI-Chatbots, zum Beispiel ChatGPT, brauche man bisher 8000 Nvidia-Chips mit einem Stromverbrauch von 15 Megawatt, mit dem neuen »Blackwell« reduziere sich das auf 2000 Chips und nur vier Megawatt Strom.

Kein Wunder, dass große Unternehmen wie Microsoft, Google oder auch Amazon schon den »Blackwell«-Einsatz planen. In Zukunft sollen, so zitiert DER SPIEGEL den Nvidia-CEO Jensen Huang, zum Beispiel Websites nicht mehr vorgefertigt aus Speichern abgerufen, sondern von KI-Software jeweils frisch erzeugt werden, und auch Bilder aus Science-Fiction-Filmen können damit schon bald Wirklichkeit werden: Huang zeigte als Beispiel einen Einsatz von Nvidias 3D-Umgebung Omniverse auf Apples Computerbrille Vision Pro: Ein Designer des südkoreanischen Autobauers Hyundai konnte so verschiedene Farbvarianten eines Automodells in unterschiedlichen Umgebungen ansehen und sich auch virtuell ans Lenkrad setzen.

Laut einer weiteren Nividia-Pressemitteilung soll sich der Einsatz der neuen Chip-Generation auch finanziell lohnen, denn »Blackwell« ermögliche es Unternehmen, Echtzeit-GenKI auf der Basis von Trillionen Parameter umfassenden Large Language Models mit bis zu 25-facher Kosten- und Energieverbrauchs-Reduzierung zu bauen und zu betreiben.

Wer jetzt allerdings schon eine neue E-Mail an die Einkaufs-Abteilung zu schreiben beginnt, sollte noch mal kurz nachrechnen – der Anschaffungspreis hat es nämlich in sich, wie DER SPIEGEL vorgestern meldete.

Fazit: Zunächst nur wenige werden sich die neue Technologie leisten können, aber diese wenigen gehören auch zu den größten Umweltsündern und können den Impact deutlich verringern, also unterm Strich durchaus eine gute Entwicklung. Und ja auch wieder nur ein weiterer Schritt – diesmal wohl in die richtige Richtung.

P.S.: Für alle, die über genügend Englischkenntnisse (und Zeitbudget) verfügen, hier der Link zu Jensen Huangs kompletter Keynote vom vergangenen Montag; Gesamtdauer zwei Stunden und drei Minuten.

FOSS in SH

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Nicht jede*r kann immer alle Abkürzungen parat haben, deswegen hier als Einstieg die Erklärung zur Überschrift: »FOSS« steht für »Freie Open-Source-Software«, und »SH« für »Schleswig Holstein«. Mit anderen Worten also: Der Norden setzt auf Open Source. Oder besser gesagt, die Verwaltung.

Sven Thomsen ist der CIO (Chief Information Officer, man könnte auch sagen: IT-Chef) der Landesverwaltung. Auf seiner — fortschrittlich! — Mastodon-Regierungsseite stellt er sich als »Leiter der Abteilung ›Digitalisierung und Zentrales IT-Management der Landesregierung‹ in der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein« vor. Sein Plan: das nördlichste Bundesland auf Open-Source-Software umzustellen.

Aber halt — wer erinnert sich noch? Es ist immerhin schon 15 Jahre her, dass die Stadt München den Versuch gestartet hat, FOSS in der Stadtverwaltung zu etablieren. »LiMux« nannte sich das Konzept, das allerdings nach acht Jahren den Todesstoß versetzt bekam (trotz Kostenersparnissen von rund 25 % oder 10 Millionen Euro gegenüber Windows): Ende November 2017 wurde vom Stadtrat beschlossen, das Projekt zu beenden und alle Rechner bis zum Jahr 2020 wieder auf Windows umzustellen, steht in einem Wikipedia-Artikel zum Thema. Einer der Gründe war wohl eine Fehlfunktion im Zusammenhang mit einem E-Mail-Abruf von einem Smartphone gewesen.

Zwar legte im Sommer 2020 die neue grün-rote Stadtregierung fest, ab 2021 wieder zum Open-Source-Konzept zurückzukehren, heißt es weiter in der Wikipedia. Dennoch wurde Limux 2022 auf den Arbeitsplatzrechnern durch Windows 10 und Microsoft Office ersetzt, und bis Ende 2023 soll LibreOffice von den Rechnern verschwinden.

Solche Fehler will Schleswig-Holstein von vornherein vermeiden; die Verwendung von Smartphones ist zum Beispiel mit eingepreist und Teil des Konzepts, wie die Website des Landes erläutert.

Zur Gewährleistung einer weitreichenden Interoperabilität sollen wir neue Anwendungen und Technologien mit offenen Schnittstellen und auf Basis offener Standards ausstatten, paraphrasierte Thomsen vor einem Monat in einem Vortrag beim Univention Summit 2024 aus dem schleswig-holsteinischen E-Government-Gesetz (EGovG SH). Momentan müssen in Kiel zwar noch proprietäre Microsoft-Dokumente vom Bund und aus anderen Ländern bearbeitet werden, aber Schleswig-Holstein selbst gibt nur noch offene Dokumentformate aus (wie beispielsweise .odt und .ods statt .doc und .xls).

Thomsen ist sich sicher, dass es keinen Weg zurück gibt; so werden auch Hersteller proprietärer Software-Lösungen von Kiel aufgefordert, ihre Anwendungen unter der neuen Architektur lauffähig zu machen. Und umgekehrt wird die Landesregierung zu einem Teil der Open-Source-Gemeinschaft: (…) wir haben eine Verpflichtung, nicht nur Nutzerinnen und Nutzer dieser Werkzeuge zu sein, sondern wir sind auch verpflichtet zurückzugeben. Das heißt, wenn wir eine Open-Source-Software einsetzen und sie verändern, müssen wir das Ganze wieder als Open Source veröffentlichen. (…) Ich bin gesetzlich dazu verpflichtet, ein guter Open-Source-Bürger zu sein. Und das ist ein gutes Gefühl.

Es sei an dieser Stelle empfohlen, den Vortrag ruhig in Gänze zu sehen, er ist nur 21 Minuten lang, beantwortet viele Fragen und macht vor allem auch eines: richtig Lust auf Open Source.

NOT Made in Germany, Mind You!

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Es war einmal … nicht zu einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, und auch nicht in einem Land vor unserer Zeit, aber immerhin vor fast hundertvierzig Jahren, als die Briten einen Begriff schufen, um den wachsenden Einfluss der deutschen Wirtschaft zurückzudrängen: Sie erfanden »Made in Germany« als ein Warnzeichen. Achtung, diese Ware ist aus deutscher Produktion, nicht kaufen! Wir wissen, wohin sich das entwickelt hat — inzwischen sind die drei Wörter ein Gütesiegel für Qualität. Oder besser gesagt: waren. Gerade wandelt sich ihre Bedeutung wieder.

Im vergangenen Oktober schrieb Klaus Schweinsberg im manager magazin: Hersteller und Foren werben seit einiger Zeit damit, dass ihre Produkte German free sind, also keinerlei Bauteile aus Deutschland enthalten. Und auf der Website der Bundesakademie für Sicherheitspolitik hat Anne-Marie Descôtes, Französische Botschafterin in Deutschland, bereits im Juli 2019 darauf hingewiesen, dass Unternehmen German-Free-Rüstungsprodukte ohne deutsche Komponenten bevorzugen und damit die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verteidigung heute und in Zukunft [zu] gefährden.

Web.de-Mitarbeiter Michael Trampert hat im vergangenen Oktober ein Video veröffentlicht<, in dem er auf einen der vermutlich zahlreichen Gründe verweist: So setzt Airbus beispielsweise seit 2022 auf Produkte, die ohne deutsche Bauteile auskommen, um Geschäfte mit Saudi-Arabien machen zu können – einem Land, das 2018 auf die deutsche Sanktionsliste gesetzt wurde (…) Im selben Monat veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Qualität einen Artikel von Benedikt Sommerhoff, der schrieb: (…) heute treiben digitale und hybride Geschäftsmodelle und Produkte der vierten industriellen Revolution, der Industrie 4.0, die Weltwirtschaft an. Darin ist Deutschland, darin ist ganz Europa, vergleichsweise schwach.

Und Markus Reimer, in der Selbstdarstellung Unternehmer, Unternehmensberater, Qualitätsauditor und Keynote-Speaker aus der Unternehmenspraxis, schrieb im November in einem lesenswerten Blogpost: Die Flüchtlingskrise, der Umgang mit dem Klimawandel, die Haltung zu Russland und China oder die Rolle in der NATO sind Themen, die das Ansehen Deutschlands im Ausland beeinflussen. Viele Menschen sehen Deutschland mittlerweile als zu arrogant, zu moralisch oder zu dominant.

Unterm Strich bleibt der Eindruck, dass viele Wirtschaftsdenker die Schwäche Deutschlands auf einige seiner sozialen Komponenten zurückführen: die hohen Lohnkosten, die Arbeitszeitverkürzung, die Bedenken beim Paktieren mit problematischen internationalen Akteuren zum Beispiel. Völlig zu recht fragt Reimer: Wollen wir wirklich auf Teufel komm raus Flughafen um Flughafen bauen, in Erinnerung an die Aussage der WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala: When we talk to China, we get an airport; when we talk to Germany, we get a lecture.

Und er fragt ebenso berechtigt: Für was stehen wir?

Wäre es nicht eine spannende Herausforderung, die deutschen Qualitäten der Gründlichkeit und Sorgfalt mit den Tugenden – denn so kann man es auch sehen! – der moralisch-ethischen Abwägung und der Vorsicht gegenüber fragwürdigen Partnern zu kombinieren? Und das nicht anderen überzustülpen versuchen, sondern als Qualitätsmerkmale herausstellen?

Es ist sicher kein Zufall, dass einer der größten Anbieter verschlüsselter Webmail in Deutschland ansässig ist. Einer der weltweit führenden Übersetzungs-Algorithmen kommt aus Köln. Und wir erinnern uns: Özlem Türeci und ihr Mann Uğur Şahin sind deutsche Mediziner, die nach langer Forschung schließlich einen der ersten mRNA-Impfstoffe liefern konnten.

Wer ein »Rat-Race« gegen China beginnt, wird nicht gewinnen können. Wer aber in Zeiten globaler Krisen mit nachhaltigen Ideen überzeugt, hat eine realistische Chance.

Umweltsünder KI

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Vom »nächsten heißen Scheiß« ist Künstliche Intelligenz in Rekordzeit zum allgegenwärtigen Tool geworden. Keine Suchmaschine, die was auf sich hält, kommt ohne LLM-gestützte Features aus, Office-Suiten haben LLMs eingebaut, Bewerbungen und Bewerbungsablehnungen werden gleichermaßen von ChatGPT und seinen Verwandten verfasst, zahlreiche Artikel und Posts im Netz sind ohne menschliche Formulierungskünste entstanden — KI scheint unaufhaltsam. Was allem Anschein nach kaum jemand dabei berücksichtigt: Nicht nur die Herstellung der dafür nötigen Serverparks, sondern auch deren Betrieb verbrauchen unfassbare Mengen an Wasser und belasten die Umwelt auf vielfältige Weise.

Es liest sich fast wie ein lautes »Hurra«, was DER SPIEGEL heute meldet: Knapp 3,3 Milliarden Euro will Microsoft in den kommenden zwei Jahren in Deutschland investieren, um seine Rechenzentrumskapazitäten für Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) und beim Cloudcomputing massiv auszubauen. Yay! Wirtschaft! Wachstum! Standortstärkung!

Der Firefox-Browser bekommt da schon etwas mehr Gegenwind: Vertrauenswürdige, unabhängige und quelloffene KI wollen die Open-Source-Entwickler schaffen – und haben dazu erst einmal sechzig Menschen entlassen. Beides zusammen sorgte für einigen Wirbel in den Sozialen Medien.

Aber auch hier wird der Umwelt-Aspekt außen vor gelassen. Dabei schrieb das Science-Magazin im vergangenen Juni zum Beispiel, dass das massive Heraufpumpen von Grundwasser die Erdpole zum Wandern gebracht hat, mit noch nicht absehbaren Folgen. Und einen nicht geringen Teil dieses Grundwassers verbrauchen Datenzentren, die dem Betrieb von KI dienen, wie die University of California in Riverside vergangenen April berichtete.

Auch und gerade Datenzentren von Microsoft, schrieb das Wissenschafts- und Technologie-Magazin Futurism im September ’23. ChatGPT ist keine Notwendigkeit für menschliches Leben, und trotzdem nehmen wir Wasser buchstäblich, um Computer zu füttern, wird darin Jake Grobe zitiert, der Organisator der Citizens for Community Improvement in Iowa. Besonderer Kritikpunkt war, dass der Konzern das Wasser auch während einer schweren Dürre entnahm.

Dabei prognostizierten die Vereinten Nationen schon kurz vor der COP26, die 2021 im schottischen Glasgow stattfand, dass bis zum Jahr 2030 die Verfügbarkeit von Frischwasser-Quellen um bis zu 40 % zurückgehen könnte. In dieser Schätzung ist offenbar noch nicht mit einberechnet, dass sich der Wert, und damit wohl grob auch die Zahl, von Datenzentren in den nächsten fünf Jahren von einer auf zwei Billionen US-Dollar verdoppeln dürfte. Deutsche »Billionen«, also zweitausend Milliarden.

In Taiwan bezahlt deswegen die Regierung bereits die Bauern, damit sie kein Getreide anbauen, um mit dem dadurch verfügbaren Wasser Chipfabriken betreiben zu können, wie aus diesem slashdot-Beitrag hervorgeht.

Ein Bild mit einem der KI-Bildgeneratoren wie Stable Diffusion zu erzeugen, braucht soviel Energie wie das vollständige Aufladen eines Handys, wie diese Studie herausfand. Und wer das nächste Mal die Versuchung verspürt, ein bisschen mit ChatGPT »herumzuspielen«, mag bedenken, dass der Bot einen halben Liter frisches Trinkwasser für 10 bis 50 Prompts verbraucht, je nach Komplexität, wie eine Studie aus dem vergangenen April ermittelte.

Vielleicht doch lieber trinken? Wasser wird knapp werden und ist es in vielen Teilen der Welt schon, wie es dieses australische Video ausführlich erläutert und begründet (tl;dr: Privatisierung!)

Können wir uns wirklich erlauben, mit dem KI-Hype diesen Mangel noch massiv zu befeuern?

Immerhin, um zum Schluss auch etwas zumindest ansatzweise Positives zu erwähnen, sind sich viele Wissenschaftler des Problems bewusst und forschen daran, berichtet die Website Science News Explores.

Dein Auto weiß, was du letzten Sommer getan hast

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Und dein Autohersteller weiß es auch. Wenn du zum Beispiel ein Fahrzeug von Nissan gekauft hast, dann hast du sehr wahrscheinlich auch unterschrieben, dass dein Alter, deine »Rasse«, dein Herkunftsland, dein Geschlecht, deine Religionszugehörigkeit, der Inhalt deines Handy-Adressbuchs und vieles, vieles mehr dem Hersteller nicht nur bekannt sind, sondern auf deren Servern gespeichert werden. Und das ist nur Nissan.

Einen Datenschutz-Albtraum nennt die Mozilla-Organisation moderne Autos in einem Test, dessen Ergebnisse sie im vergangenen September veröffentlichte. Autos sind in puncto Datenschutz die übelste Produktkategorie, die wir je getestet haben, lautet die Überschrift. 25 Automarken wurden untersucht, und keine einzige schneidet gut ab: Jede einzelne Automarke, die wir unter die Lupe genommen haben, sammelt mehr persönliche Daten als nötig und nutzt sie aus anderen Gründen als für den reinen Betrieb Ihres Fahrzeugs oder zu Kundenservicezwecken.

Und es bleibt nicht beim Datensammeln, denn 84 % geben Ihre Daten weiter oder verkaufen sie, heißt es in der Untersuchung weiter. Plus: Die Löschung von persönlichen Daten, die laut DSGVO eigentlich jederzeit möglich sein muss (Artikel 17, »Recht auf Vergessenwerden«), erlauben nur zwei der 25 getesteten Marken. 92 % ignorieren die gesetzliche Vorgabe. Vermutlich, wie immer, mit dem »Aber-wir-sitzen-in-Irland«-Argument.

Manche Funktionen der – wie sie die Hersteller anpreisen – Computer auf Rädern mögen sicherlich ganz praktisch sein; wer zum Beispiel als Berater*in viel und lange unterwegs ist, weiß sicherlich zu schätzen, dass beim Druck auf den Serviceknopf moderner BMWs eine »echte Person« antwortet, die im Notfall auch mal ein Hotelzimmer buchen kann – denn sie hat Kreditkarten- und alle anderen Daten, die dafür nötig sind. Die Frage ist nur: Wie oft kommt so etwas im Alltag durchschnittlicher Autofahrer*innen vor?

Immerhin will der frühere Mobilgeräte-Hersteller Blackberry dazu beitragen, dass solche Daten nur zwischen Kund*innen und Autofirma ausgetauscht werden und nicht von Dritten gehackt werden können. Dazu hat sich der mittlerweile zum Anbieter von Software und mobilen Kommunikationssystemen mutierte kanadische Konzern mit der Auto-Sicherheitsfirma Upstream Security zusammengetan und liefert »IVY«, eine KI mit Cloud-Anbindung – entwickelt gemeinsam mit Amazon Web Services. Die ja auch nicht gerade für Datensparsamkeit bekannt sind.

Etwas zynisch könnte man vielleicht sagen: Okay, Hacker kommen zwar nicht rein, aber was die anderen Beteiligten alles wissen, analysieren, speichern und weiterverkaufen, ist womöglich schlimmer als jede Hackerattacke …

Bio-Elektronik

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In den Filmen des kanadischen Regisseurs David Cronenberg, allen voran »eXistenZ«, tauchen seltsame Hybride aus Maschine und organischem Gewebe auf, an Nabelschnüre erinnernde Verbindungen zwischen Menschen und digitalen Netzwerken, und es gibt aus Biomaterial bestehende Waffen. Von solchen Visionen ist die Entwicklung moderner Elektronik zwar noch weit entfernt, aber der Forschungszweig wächst rasant, der sich mit organischen Bauteilen befasst.

Nachdem wir in der vergangenen Woche bereits über Kohlenstoff-basierte Elektronik speziell im Einsatzfeld der sogenannten »Wearables« berichtet hatten, wenden wir uns dem Thema jetzt etwas breitgefächerter zu.

An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/München wird im Department Werkstoffwissenschaften an der sogenannten »organischen Elektronik« geforscht; auf der Website der Uni heißt es dazu: Organische Elektronik kann entscheidend zur Dekarbonisierung beitragen (…) Solche Bauteile könnten auch dabei unterstützen, auf seltene, teure und zum Teil toxische Rohstoffe wie Iridium, Platin oder Silber zu verzichten. (Und Silizium, das bekanntlich auch in der Beschaffung problematisch ist, weil es die wirtschaftliche Abhängigkeit von China massiv verstärkt.)

Verwendung finden sie zum Beispiel in Solarmodulen und vor allem in der OLED-Technologie, bei TV- oder Computerbildschirmen. Und da liegt vielleicht auch eines der Probleme begraben: Der Direktor des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg, Christoph Brabec, sieht die Gefahr, dass eine ökologisch sinnvolle Technologie wie die organische Elektronik dauerhaft in eine Gerätearchitektur eingebunden wird, die insgesamt nicht nachhaltig ist. Das betreffe nicht nur Elektrogeräte, sondern beispielsweise auch organische Sensoren in Textilien, die eine extrem geringe Lebensdauer haben.

Deshalb plädieren die FAU-Forscher dafür, Verfahren zu entwickeln, die die Produktion und vor allem auch das Recycling solcher Bauteile nachhaltiger machen, bis hin zu einem Cradle-to-Cradle-Ansatz; sie haben dazu einen Fachaufsatz im nature-Magazin veröffentlicht.

Unter der Ägide des Bundesministeriums für Bildung und Forschung betreibt auch die Arbeitsgemeinschaft Photonikforschung Deutschland Projekte im Bereich der organischen Elektronik. Auf deren Website hieß es 2020: Hell leuchtende Tapeten, super flache Großbildschirme, Netzhautchips, die Blinde wieder sehen lassen, oder künstliche Augen, die den Zucker-Spiegel von Diabetes-Patienten überwachen: Was nach Science Fiction klingt, könnte durch die organische und großflächige Elektronik Realität werden.

Mit den neuen Entwicklungsschüben könnten die Bedenken, die damals geäußert wurden – Insbesondere die Effizienz und Langlebigkeit der unterschiedlichen Materialien stellen meist noch eine Herausforderung dar und erfordern weitere Forschungsanstrengungen. – nach und nach hinfällig werden. Denn auch an anderen Stellen wird zu dem Thema intensiv geforscht. Vor gut zwei Jahren kündigte die Max-Planch-Gesellschaft neue Möglichkeiten für unkonventionelle zukünftige Computer an und schrieb: Ein Wissenschaftlerteam um Paschalis Gkoupidenis, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Polymerforschung, hat (…) einen Spielzeugroboter mit einem intelligenten und anpassungsfähigen elektrischen Schaltkreis ausgestattet, der aus weichen organischen Materialien besteht, ähnlich wie die biologische Materie. Mit diesem bio-inspirierten Ansatz konnten sie dem Roboter beibringen, selbstständig durch ein Labyrinth zu navigieren und sich dabei an visuellen Zeichen zu orientieren.

Hier also wird die Verwendung organischer Elektronik verknüpft mit einer – wenn auch erst einmal rudimentären – Form von Machine Learning.

Für manche Einsatzbereiche sind solche Roboter mit Sicherheit hervorragend geeignet. Dass Forscher menschliche Gehirne nachbauen, bleibt allerdings – Stand heute – weiterhin Science-Fiction …

Elektronik bald mit Bio-Siegel und Recycling-Plakette?

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Bisher braucht es für die Herstellung von elektronischen Geräten – oder genauer gesagt, Transistoren und Mikrochips – Silizium. Gewinnung und Verarbeitung des Halbmetalls belasten die Umwelt, benötigen reichlich Energie und setzen große Mengen CO₂ frei. Und es lässt sich kaum recyceln. Aus Korea kam nun Anfang der Woche die Meldung, dass Wissenschaftler einen Weg gefunden haben, Elektronik auf der Basis von Kohlenstoff zu entwickeln.

Die Bedeutung des Themas liegt auf der Hand; neben den erwähnten Umweltbelastungen ist auch problematisch, dass Silizium inzwischen zum allergrößten Teil aus China stammt, was die wirtschaftliche Abhängigkeit auch auf dieser Ebene zementiert. Nicht nur deswegen ist das Interesse an Alternativen groß.

Schon vor knapp zehn Jahren berichtete der Deutschlandfunk: Auch aus Kohlenstoff lassen sich wohl bald Halbleiter entwickeln. Und der Bericht basierte auf Forschung, die zu dem Zeitpunkt wiederum schon zehn Jahre lang betrieben wurde. Auch die FAZ berichtete schon damals über Nanoröhrchen auf Kohlenstoff-Basis. Auf den ersten Blick scheint also die Meldung, dass koreanische Forscher erfolgreich darin waren, recycelbare, organische, flexible Elektronik herzustellen, nicht allzu überraschend. Die Bedeutung der Meldung liegt aber genau in der Kombination der Begriffe.

Aus organischen Materialien, also Kohlenstoff (im Gegensatz zum jetzt verwendeten Silizium) sollen die Bauteile bestehen, sie sollen wiederverwertbar sein – und außerdem flexibel, also formbar. Denn der anvisierte Einsatzbereich sind sogenannte »Wearables«; die Forscher nennen in ihrer Studie einige mögliche Beispiele: Elektrophysiologische Sensor-Elektroden, Tastaturen, Heizungen und Temperatursensoren, elektrochemische Transistoren und Wechselrichter.

Für den Einsatz in solchen und anderen Geräten soll die neue Methode in der Lage sein, organische Leiter, Halbleiter und Gate-Dielektrika herzustellen. Das heise-Magazin zitiert Kyoseung Sim, einer der Autoren der Studie, ihre Methode ermögliche eine effiziente Rückgewinnung und Wiederverwendung. Dadurch werde das vollständige Recycling von tragbarer organischer Elektronik erleichtert, und der Prozess stellt auch eine bahnbrechende Methode dar, die den Ansatz der Industrie für Nachhaltigkeit in der zukünftigen tragbaren Technologie revolutionieren könnte.

Manchmal ist alt zu alt

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Anfang dieser Woche schickte die IT-Sicherheitsfirma ESET mithilfe der Deutschen Presseagentur (dpa) eine – ohne Übertreibung – alarmierende Meldung in die Computerwelt: In Deutschland gehen immer noch über 1,8 Millionen Rechner mit hoffnungslos veralteten Windows-Versionen ins Netz. Und setzen sich, ihre Nutzer und letzlich auch den Rest des Internet der Gefahr aus, gekapert zu werden. Mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen. Viele scheuen vermutlich die Neuanschaffung – aber es gibt Abhilfe.

Zahlreiche große Magazine nahmen den dpa-Bericht in den vergangenen drei Tagen auf, darunter DER SPIEGEL, COMPUTER BILD, GIGA, t-online und DIE ZEIT.

Die wichtigsten Punkte: Rund 1,15 Millionen deutsche Computer gehen immer noch mit Windows 7 online, etwa 630 000 mit Programmversion 8 oder 8.1 – und selbst Windows XP, das vor 15 Jahren sein letztes offizielles Update erhalten hat, läuft noch auf 90 000 Geräten, die mit dem WWW verbunden sind. Thorsten Urbanski ist Sicherheitsexperte bei ESET; er wird in dem Bericht mit den Worten zitiert: Wer jetzt nicht handelt, handelt grob fahrlässig.

Denn: Selbst für die Versionen 7, 8, und 8.1 werden schon seit einem Jahr keine Sicherheitsspatches mehr ausgeliefert. Keine Schwachstelle, die seitdem gefunden wurde, wird behoben. Das sind, lehrt die Erfahrung, nicht wenige, und sie alle können von Hackern ausgenutzt werden. Noch einmal Urbanski: Eine nicht geschlossene Sicherheitslücke in Computerprogrammen kann ausreichen, um den Rechner zu kapern, alle privaten Daten zu stehlen oder das Gerät nach erfolgreicher Infektion in Botnetze einzubinden.

Diese automatisierten Zusammenschlüsse von mehreren, oft hunderten oder sogar tausenden Computern werden für verschiedenste Zwecke genutzt. Als Massenmail verschickende Zombies sind sie zumindest lästig, als Werkzeuge, um YouTube- und andere Zugriffszahlen zu erhöhen, definitiv illegal – und wenn eine gehackte Rechner-Armee mit gezielten Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS) große Anbieter wie zum Beispiel kürzlich Amazon (AWS), Cloudflare und Google attackiert, können Millionen Nutzer (und manchmal auch das gesamte Internet ganzer Länder) davon in Mitleidenschaft gezogen werden.

Also: Weg mit allen Windows-Versionen, die älter sind als die derzeit aktuellen 10 und 11!

Und hier kommt die oben angekündigte Abhilfe: Wer den alten Rechner trotzdem gern weiterverwenden möchte, sich aber eine neue Version des Microsoft-Betriebssystems nicht leisten kann oder will, kann einen Blick auf Distrowatch werfen. Dort werden zahlreiche Versionen des quelloffenen, fast immer auch kostenlosen Linux und seiner Verwandten gelistet. Es gibt sogar einige Linux-Varianten, die in Look und Funktionalität an kommerzielle Systeme wie Windows oder macOS angelehnt sind, wie zum Beispiel Linux Lite, Zorin OS, Kubuntu (alle Windows-ähnlich) oder die an macOS erinnernden elementary OS und deepin.

Inzwischen ist die Zeit der »Nerdigkeit« von Linux vorbei. Das freie Betriebssystem ist erwachsen geworden und steht den kommerziellen in nichts nach. Es gibt auch längst zu allen Anwenderprogrammen, von Office-Paketen über Mailprogramme und Browser, professionelle Grafik- und Kreativprogramme bis zu Mediaplayern, Open-Source-Alternativen. Und: So gut wie alle Linux-Distributionen lassen sich vorher ausprobieren. Sie werden als sogenannte »Live-DVD« zum Download angeboten, mit der man den eigenen Rechner starten und, ohne etwas auf der Festplatte zu verändern, Linux gründlich testen kann.

Das Magazin IT’S FOSS stellt noch einige weitere an Windows und macOS erinnernde Varianten vor.

Nach einer meist sehr kurzen Eingewöhnungszeit werden sich viele wahrscheinlich vor allem über eines freuen, nämlich die Anschaffungs- und Lizenzkosten: jeweils 0 Euro.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Hallo 2024!

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Cors Consulting wünscht allen Leser*innen ein erfolgreiches, zugleich entspanntes und vor allem gesundes neues Jahr. Bevor das alte ganz und gar in Vergessenheit gerät, schauen wir heute noch einmal kurz zurück auf das, was unsere Tech-News die vergangenen zwölf Monate über beschäftigt hat.

Zuletzt haben wir mit unserer achtteiligen Serie »Leben mit Maschinen« den Versuch unternommen, das Spannungsverhältnis zwischen menschlichen Bedürfnissen und maschinellem Fortschritt auszuloten. Wir sind dabei weit in die Vergangenheit zurückgegangen und schließlich fast schon in der Zukunft gelandet. Los ging’s am 23. Oktober mit der ersten Folge, »Von den Webern zu den Autobauern – Maschinen in der Produktion«.

Aber das Jahr hatte auch mit einer – wenn auch kleinen – Serie begonnen: »K.I. = Kein Interesse?« hieß sie (hier die erste Folge), und das Thema Künstliche Intelligenz beschäftigte uns natürlich erwartungsgemäß auch im Rest des Jahres immer mal wieder. Die Entwicklung auf diesem Gebiet geht mit Siebenmeilenstiefeln voran, das ist gleichmaßen faszinierend und, zumindest teilweise, beängstigend. Am 4., 12. und 28. April ging es darum, am 31. Mai, dann wieder am 13. Juni, indirekt auch am 4. August – und schließlich noch einmal am 27. November, im letzten Beitrag vor allem um die mitterweile schon fast perfekten Tools, um mittels Bildern, Videos und Stimmerzeugung Fake-News zu generieren.

Ein weiteres vieldiskutiertes Thema, das seinen Niederschlag auch hier gefunden hat, waren Social Media. Am 1. Februar ging es um TikTok und dessen teilweises Verbot in den USA; Twitter, das mittlerweile bekanntlich nur noch X heißt, war am 20. Februar Thema, dann noch einmal am 31. Juli. Am 15. Juli ging es um den Twitter-Konkurrenten Threads aus Mark Zuckerbergs Meta-Konzern. Und etwas allgemeiner und grundsätzlicher um den Stand der Dinge bei den sogenannten »Sozialen« Medien und ihre teils sehr asozialen Auswüchse drehte es sich am 20. März.

Datenschutz war Anfang des Jahres gleich zweimal im Fokus; am 15. Februar speziell die sogenannte »Chatkontrolle«, und gleich einen Tag später dann »Hessen Data«, ein Projekt der hessischen Polizei, das höchstrichterlich als verfassungswidrig eingestuft wurde.

Am 4. Juli haben wir uns den datenschützenden YouTube-Proxy Invidious angesehen, den Google/Alpha derzeit versucht zu blockieren, und am 15. August trieb uns der Datenschutz (oder besser: sein Fehlen) bei Closed-Source-Software wie beispielsweise Zoom um. In der News durften natürlich datensichere(re) Alternativen nicht fehlen.

Im weiteren Sinne verwandt mit dem Thema Datenschutz war auch ein Bericht darüber, ob und, wenn ja, wie es möglich ist, Smartphones ohne Android® beziehungsweise iOS® zu betreiben, der am 2. März erschien. Und gut eine Woche später berichteten wir über die aktuellen Entwicklungen rund um »Biobots«, Nano-Roboter, die in der Medizin zur Behandlung und Diagnose eingesetzt werden sollen oder im Abwasser nach Viren suchen.

Bei all den bisher genannten Themen kann vielleicht als ein ganz übergreifendes Fazit gelten: Jede Entwicklung hat ihren Preis. Und es ist Aufgabe moderner Gesellschaften, zwischen diesem Preis und dem Nutzen abzuwägen.

Und schließlich ging es auch um Nachhaltigkeit in der Technik, nämlich am 19. Mai um die geplante Obsoleszenz in Apple-Geräten, die von einem französischen Gericht gerügt wurde, und am 24. Mai um neue Forschungsergebnisse im Bereich Solarenergie.

Eins dürfte wohl feststehen: Auch in diesem noch taufrischen Jahr wird es wieder reichlich Material geben, denn unsere Zeiten sind – neben großen politischen Spannungen und sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen – von rasanten Entwicklungen geprägt. Sowohl Soft-, als auch Hardware betreffend, mit Implikationen in so gut wie jedem Lebensbereich.

Und noch eines zum Schluss: Der besseren Übersichtlichkeit halber haben wir kürzlich Jahresarchive für die Tech-News von Cors Consulting eingerichtet. Falls jemand Bedienungsschwierigkeiten feststellen sollte, bitte eine kurze kurze E-Mail an uns. Vielen Dank!